AKTUELL

Standort Brüggli, Chamer Fussweg, Zug:

Gesucht ab sofort für die Sommersaison 2019: SHIP OF TOLERANCE-Türöffner*in

Wer spaziert täglich im Brüggli vorbei? Oder möchte sich ein Taschengeld verdienen? Wir suchen eine zuverlässige Person, die bei trockenem Wetter morgens das Ship of Tolerance öffnet, abends wieder schliesst und - falls mal nötig - einen Besen in die Hand nimmt. Gute Grundkonstitution vorausgesetzt: Die Türe ist relativ schwer!

Bei Interesse T 041 725 33 44

ILYA & EMILIA KABAKOV

 Das Künstlerpaar aus der ehemaligen Sowjetunion lebt auf Long Island, New York, und gehört zu den namhaftesten Kunstschaffenden der Gegenwart. Mit ihren Installationen finden sie immer wieder die grosse Aufmerksamkeit der Kunstwelt. Das Künstlerpaar wurde 2008 mit dem „Praemium Imperiale“ ausgezeichnet. 2017 werden sie mit einer Retrospektive in der Tate Modern in London geehrt, wo auch das Ship of Tolerance wieder zum Einsatz kommen soll.

Mehrere Projekte mit dem Kunsthaus Zug (Ausstellungen, Publikationen) und auch der Trinkbrunnen auf dem Zuger Bahnhofplatz zeugen von der engen künstlerischen Verbundenheit des Künstlerpaares mit Zug seit über fünfzehn Jahren.

Zur Biografie von Ilya und Emilia Kabakov

Zur Webseite von Ilya und Emilia Kabakov

 ilya emilia kabakov

 

 

MARKO REMEC

Marko Remec ist ein konzeptioneller Bildhauer, der in New York City lebt und arbeitet. Remecs jüngste Arbeit ist seine fortlaufende Totem-Reihe.

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Die Ursprünge des Projekts bezogen Strommasten als festen Bestandteil der städtischen und vorstädtischen Landschaft mit ein. Die Montage von massengefertigten Gebrauchsobjekten wie Sicherheitsspiegel, Fahrräder, Mopps, Besen und Rückspiegel verwandelte die Masten in zeitgenössische Totems. Während einheimische Totempfähle des pazifischen Nordwestens häufig mit religiösen Zeremonien in Verbindung gebracht werden, so nehmen sie in der Regel doch eher eine soziale als spirituelle Rolle ein. Sie dokumentierten wichtige Ereignisse, Legenden und Clan-Linien. Mit Verweis auf diese Funktionen sprechen Remecs Werke auf Facetten des vorherrschenden städtischen und vorstädtischen Befindens an – Paranoia, grotesker Konsumwahn, Narzissmus und Gleichgültigkeit.

Seine Arbeit wurde in führenden Museen wie das Massachusetts Museum of Contemporary Art in North Adams, MA, das Museo de Arte in Ponce, Puerto Rico, LongHouse Reserve in East Hampton, NY und das Hudson Valley Center for Contemporary Art in Peekskill, NY gezeigt.

 

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